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11. November 2021

FP-Teufel: Regierung schießt Ost-Touristen in den Orbit

Skifahrverbot für alle Sputnik-Geimpften

„Für alle osteuropäischen Ski-Touristen ist durch die neue 2G-Regel der Bundesregierung die Wintersaison beendet bevor sie begonnen hat. Denn ihre Sputnik-Impfung wird bei uns nicht anerkannt“, kritisierte der freiheitliche Tourismussprecher LAbg. Ing. Mag. Reinhard Teufel aus Niederösterreich.

 

Betroffen seien Touristen all jener Länder, die mit dem russischen Sputnik-Vakzin immunisiert worden seien. Dazu würden etwa unsere Nachbarländer Ungarn und die Slowakei zählen, deren Bürger gerne auch als Tagestouristen zu uns kämen. Aber auch die große und finanzstarke Gruppe der russischen Skifahrer. „Warum Österreich freiwillig auf die tausenden Sputnik-Touristen aus dem Osten verzichtet, ist nicht nachvollziehbar. Noch dazu, wo die Nächtigungszahlen bereits im Vorjahr dramatisch zurückgegangen sind“, forderte Teufel die Bundesregierung auf, die 2G-Regel auch für diese Personengruppe gelten zu lassen.

 

Er, Teufel, könne nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet der russische Impfstoff schlechter sein soll als all die anderen Impfstoffe, deren Wirkung bekanntermaßen stark beschränkt sei. Dies zumal sich am Beginn der Pandemie Österreich selbst um Sputnik bemüht hatte und in Russland einkaufen wollte.

 

„Die Tourismuswirtschaft in Niederösterreich braucht die Gäste aus dem Osten um den Winter wirtschaftlich zu überleben. Ich sehe ÖVP-Tourismusministerin Köstinger in der Verantwortung hier rasch eine Regelung zu treffen, die es auch Sputnik-Geimpften ermöglicht unsere Skigebiete zu besuchen“, betonte Teufel. 

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